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DSL-Antrag wegen SCHUFA abgelehnt – was jetzt?

DSL-Antrag wegen SCHUFA abgelehnt – was jetzt?

Die Absage kommt meist ohne Begründung: „Wir können Ihren Auftrag leider nicht bearbeiten.“ Kein Anschluss, keine Erklärung, keine Alternative. Wer darauf angewiesen ist, im Homeoffice zu arbeiten oder die Kinder für die Schule online zu bringen, steht damit erst einmal da.

Warum Anbieter DSL-Anträge ablehnen

Ein DSL-Vertrag ist für den Netzbetreiber eine Vorleistung. Er stellt Technik bereit, schickt einen Router und rechnet monatlich ab — meist über 24 Monate. Deshalb prüft er vorher, wie wahrscheinlich es ist, dass die Rechnungen bezahlt werden. Dafür fragt er bei Auskunfteien wie der SCHUFA nach.

Abgelehnt wird nicht nur, wer Schulden hat. Häufige Gründe sind:

  • ein negativer Eintrag, auch wenn die Forderung längst beglichen ist
  • ein niedriger Score ohne konkreten Eintrag, etwa nach mehreren Umzügen
  • offene Rechnungen bei genau diesem Anbieter aus einem früheren Vertrag
  • fehlende Historie, zum Beispiel bei jungen Erwachsenen oder nach einem Zuzug
  • schlicht ein Zahlendreher in der Adresse, der die Zuordnung stört

Schritt 1: Prüfen Sie, was tatsächlich über Sie gespeichert ist

Bevor Sie irgendwo einen neuen Antrag stellen, sollten Sie wissen, worum es geht. Nach Artikel 15 der Datenschutz-Grundverordnung haben Sie das Recht auf eine kostenlose Auskunft über die zu Ihrer Person gespeicherten Daten. Diese Datenkopie können Sie bei der SCHUFA anfordern, ohne dafür zu bezahlen — sie ist kostenlos und an keine Jahresgrenze gebunden.

Nicht selten stehen dort Einträge, die längst erledigt sind oder gar nicht stimmen. Falsche Einträge müssen auf Ihren Widerspruch hin geprüft und gegebenenfalls gelöscht werden. Das dauert allerdings Wochen — für den Anschluss, den Sie jetzt brauchen, ist es keine Lösung.

Schritt 2: Nicht beim selben Anbieter erneut versuchen

Der häufigste Fehler nach einer Absage ist, es beim gleichen Anbieter noch einmal zu probieren. Die Prüfung läuft automatisch und kommt zum selben Ergebnis. Was Sie stattdessen brauchen, ist ein Anbieter mit anderen Prüfkriterien.

Denn die Netzbetreiber bewerten unterschiedlich streng, und sie ändern ihre Kriterien laufend. Ein Antrag, der bei einem Anbieter scheitert, geht beim nächsten oft ohne Weiteres durch. Das ist kein Trick, sondern schlicht eine andere Risikobewertung.

Schritt 3: Den Antrag dort stellen, wo er Aussicht auf Erfolg hat

Genau an dieser Stelle arbeiten wir. Wir wissen, welcher Anbieter gerade wie prüft, und stellen Ihren Antrag dort, wo er die besten Chancen hat. Wird er trotzdem abgelehnt, versuchen wir es beim nächsten Netz — ohne dass Sie sich erneut irgendwo durch Formulare arbeiten müssen. Rund 70 Prozent unserer Anfragen führen so zu einem Anschluss.

Unser Hauptangebot ist derzeit 1&1 DSL 250 mit bis zu 250 Mbit/s im Download: 0,– € monatlich in den ersten 6 Monaten, danach 44,99 €. Einmalig fallen 49,95 € Bereitstellungspreis an, die Mindestlaufzeit beträgt 24 Monate, der WLAN-Router kostet 6,99 € im Monat zusätzlich. Ist an Ihrer Adresse ein anderes Netz besser verfügbar, prüfen wir Vodafone und o2 als Alternative.

Was Sie sich sparen können

Von zwei Angeboten sollten Sie die Finger lassen. Erstens: Firmen, die gegen Vorkasse einen Anschluss „garantieren“. Eine Garantie kann niemand geben, weil die Entscheidung beim Netzbetreiber liegt. Zweitens: Dienstleister, die Ihnen für viel Geld anbieten, SCHUFA-Einträge „löschen“ zu lassen. Berechtigte Einträge lassen sich nicht löschen, und unberechtigte können Sie selbst kostenlos beanstanden.

Wie es bei uns abläuft

Sie geben Ihre Adresse an, wir prüfen die Verfügbarkeit und melden uns innerhalb eines Werktages mit dem Ergebnis. Passt alles, geht der Auftrag raus. Bis zur Freischaltung vergehen in der Regel zwei bis drei Wochen — der Termin hängt vom Netzbetreiber ab, nicht von uns.

Wer die ersten drei Rechnungen bezahlt und uns zuschickt, bekommt zusätzlich 50 € Cashback. Zusammen mit den sechs beitragsfreien Monaten sind das rund 300 € Preisvorteil gegenüber dem Listenpreis. Die Bedingungen dazu stehen vollständig in unseren rechtlichen Hinweisen.

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